Horizontalgatter

Sägen

Während die Mahltechnik ab den frühen 1930er-Jahren auf Turbinenantrieb (Francisturbine) umgestellt wurde, blieb beim Horizontalgatter das klassische Wasserrad – das vermutlich seit den 1920er-Jahren bestand – im Einsatz.
Dieses wurde im Jahr 2023 komplett neu erstellt, da eine Instandsetzung des alten, zerstörten Wasserrads nicht möglich war.

Auch der Holzschlitten des Horizontalgatters bzw. Sägegatters mußte komplett neu errichtet werden.
Die alten Metallteile des Schlittens blieben jedoch erhalten.








Um das Sägegatter über einen Transmissionsriemen anzutreiben, wurde es über eine Kupplung – s. blauer Pfeil im Bild – in das Getriebe des Wasserrades eingekoppelt.

Zuvor wurde der zu sägende Baumstamm durch Klemmvorrichtungen auf dem Sägeschlitten fixiert.
Die Säge verfügte über verschiedene Vorschubgeschwindigkeiten um die Sägegeschwindigkeit an den Durchmesser des Baumstamms anzupassen.
Die Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit erfolgte hierbei über eine Stufenriemenscheibe

Alle Apparaturen für den Betrieb der Säge sind original erhalten. Nach einigen Reparaturen und Erweiterungen konnte das Sägegatter erfolgreich wieder in Betrieb genommen werden.
Im September 2025, am Tag des offenen Denkmals, war es dann soweit:
Die Säge konnte erstmals den Besuchern im laufenden Betrieb vorgeführt werden.

Nach oben scrollen